Digitales Testament

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Der Begriff „digitales Testament“ ist eine praktische Kurzform für schriftliche Anweisungen dazu, was mit Onlinekonten, Geräten und digitalen Vermögenswerten nach dem Tod geschehen soll.

Hände ordnen Dokumente in einer grünen Mappe neben einer Brille und einem Stift.

Warum es wichtig ist

Familien brauchen oft zuerst klare schriftliche Wünsche und erst danach technischen Zugriff. Ein digitales Testament kann erklären, was bewahrt oder geschlossen werden soll und wer die Aufgaben koordiniert.

Der Begriff hat nicht überall dieselbe rechtliche Bedeutung. Deshalb sollten diese Anweisungen Teil eines umfassenderen Nachlassplans sein.

Häufige Fehler

  • Anzunehmen, dass ein digitales Testament in jedem Land dieselbe Rechtswirkung hat.
  • Passwörter direkt in ein Dokument zu schreiben, das später zu vielen Personen zugänglich sein könnte.
  • Anweisungen nach Änderungen bei Geräten, E-Mail-Adressen oder in der Familie nicht zu aktualisieren.

Sicher vorgehen

  • Wünsche, Rollen und die Reihenfolge der Aufgaben im Dokument erklären, Zugangsdaten aber getrennt und sicher aufbewahren.
  • Das Dokument zusammen mit den übrigen Nachlassunterlagen aufbewahren und Vertrauenspersonen mitteilen, wo die aktuelle Fassung liegt.
  • Die Anweisungen prüfen, wenn sich die wichtigste E-Mail-Adresse, Telefonnummer, der Passwortmanager oder die zuständige Person ändert.