Einen Apple-Nachlasskontakt einrichten

Wählen Sie einen Nachlasskontakt in Ihren Apple-Account-Einstellungen und prüfen Sie die Übergabe des Zugriffsschlüssels. Ein Name im Testament oder Arbeitsblatt richtet die Funktion nicht ein.

Eine ältere Frau und ihre erwachsene Tochter besprechen ein Telefon am Küchentisch.

Die Aufgabe vorher besprechen

Fragen Sie die Person, ob sie helfen möchte. Erklären Sie Ihre Ziele, etwa Familienfotos zu sichern oder bestimmte Dokumente zu erhalten. Entscheidend sind Verlässlichkeit und ein sorgfältiger Umgang mit privaten Daten, nicht technische Kenntnisse allein.

Ein Apple-Gerät oder eigener Apple Account ist für die ausgewählte Person nicht zwingend nötig. Planen Sie deshalb die sichere Aufbewahrung des Schlüssels. Diese Anbieterrolle ersetzt nicht die Vertretung des Nachlasses; nennen Sie die Person, die Entscheidungen koordiniert.

Die Einstellung im eigenen Account vornehmen

Apples aktuelle iPhone- und iPad-Anleitung führt über Einstellungen, Ihren Namen, Anmeldung & Sicherheit und Nachlasskontakt. Fügen Sie den Kontakt hinzu und folgen Sie den Schritten zur Schlüsselfreigabe. Auf dem Mac gibt es entsprechende Apple-Account-Einstellungen.

Prüfen Sie bei fehlender Funktion die Voraussetzungen zu Alter, Account, Zwei-Faktor-Authentifizierung und Software. Ein Wiederherstellungskontakt erfüllt eine andere Aufgabe. Angehörige sollten sich nach einem Todesfall nicht durch Umgehen einer Sperre selbst eintragen.

Die Schlüsselübergabe kontrollieren

Veröffentlichen Sie den Schlüssel nicht in einer Gedenkseite oder einem Familienchat. Testen Sie den Plan im Gespräch: Kann die Person Schlüssel und offiziellen Anfrageweg finden, ohne Ihr Passwort zu kennen? Starten Sie dafür keinen Todesfallantrag zu Lebzeiten.

  1. Nutzen Sie die vorgesehene Freigabe oder einen sicher verwahrten Ausdruck.
  2. Lassen Sie sich Empfang und Auffindbarkeit bestätigen.
  3. Notieren Sie in der Planung den Speicherort, nicht den Schlüssel in einem breit geteilten Dokument.
  4. Halten Sie Kontakt und Prüfdatum fest.

Die Grenzen verständlich machen

Nach dem Tod beantragt der Kontakt mit Schlüssel und erforderlichen Nachweisen bestimmte Kontodaten. Apple schließt unter anderem Schlüsselbund-Passwörter, Passkeys und gekaufte Medien aus. Prüfen Sie die aktuelle Liste, bevor Sie auf die Herausgabe eines bestimmten Inhalts vertrauen.

Die Funktion öffnet keinen Gerätecode, schafft keine Bankvollmacht und überträgt nicht jedes Abonnement. Bei mehreren Kontakten kann nach Apples Angaben jeder handeln, auch eine Löschung anfordern. Stimmen Sie die Wünsche daher gemeinsam ab.

Eine kurze Übergabe pflegen

Benennen Sie wichtige Bibliotheken und Dokumente, erlaubte private Weitergaben und vertrauliche Inhalte. Zugangsdaten gehören in ein geeignetes sicheres System. Apples Einstellung konfiguriert weder Facebook noch Googles Kontoinaktivität-Manager.

Prüfen Sie die Auswahl nach Änderungen in Familie, Account oder Dokumentenablage. Ist die Person weiter erreichbar und bereit? Informieren Sie Betroffene bei einem Wechsel, entfernen Sie überholte Anweisungen und vermerken Sie das neue Prüfdatum.

Offizielle Quellen